Schrift
Dokumente der vergangenen 600 Jahre unserer Geschichte - seien es Familienchroniken, Bücher, Grundbuchauszüge, Briefe, usw. - können ohne Schriftkenntnisse nicht gelesen werden. Deshalb pflegen, fördern und verbreiten wir die Druckschriften (Fraktur, Gotisch, Schwabacher) und die deutsche Schreibschrift.

Eine beachtliche Anzahl von Schriften ist digitalisiert worden und kann mittels Rechner (PC) zur Pflege dieser Kulturgüter genutzt werden.
Jüngere Generationen können somit ältere Schreib- und Druckschriften ohne fremde Hilfe lesen. Der Wissens- und Erfahrungsschatz ihrer Vorfahren steht ihnen damit nahezu unbegrenzt zur Verfügung.
Schrift
Vollständig begreifen wir nur das, was uns in unserer Sprache genauestens erklärt wird. Denn wer zum Kern einer Sache vordringen möchte, der kann dieses am besten in seiner Muttersprache.

Den Wert unserer deutschen Sprache erkennen wir am klarsten, wenn wir Fremdwörter übersetzen wollen und ihre inhaltliche Bedeutung im Zusammenhang des Gesagten oder Geschriebenen verstehen möchten.

In diesem Zusammenhang müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, daß Fremdwörter deutsche Wörter mitsamt ihrer Bedeutung verdrängen.
Infolgedessen werden, wenn die Fremdwortflut unserer Tage nicht eingedämmt wird, künftige Generationen nicht einmal mehr den Inhalt eines Privatbriefes aus dem Jahre 1950 verstehen. Ein Wortschatz, der nicht mehr benutzt wird, gerät in Vergessenheit.

Ähnliche Folgen hat die amtlicherseits verordnete neue Rechtschreibung: Wesentliche Unterscheidungsmöglichkeiten in ihrem sprachlichen Ausdruck werden den Schulkindern vorenthalten.

Im Unterschied zu diesen Entwicklungen versucht der Bund für deutsche Schrift und Sprache e. V. die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten.
Zielsetzung
© 2016 Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V. - Sitz Hannover